SBV Newsletter: BIER & WIR

Heute ist Tag des Schweizer Bieres!
Am letzten Freitag im April steht die Schweiz ganz im Zeichen des Bieres. Der Tag des Schweizer Bieres würdigt die lange Brautradition, die grosse Vielfalt und die Rolle des Bieres als fester Bestandteil der Schweizer Genusskultur.
Auch 2026 laden Brauereien in allen Landesteilen mit Aktionen, Degustationen und besonderen Angeboten dazu ein, die Schweizer Bierlandschaft zu entdecken. Rund um den 24. April 2026 gibt es vielerorts Gelegenheit, Braukunst, Innovation und Geselligkeit zu erleben.
Kein Feiertag, aber ein Tag zum Feiern
Der Tag des Schweizer Bieres ist kein offizieller Feiertag, aber längst ein fester Termin im Kalender vieler Bierfreundinnen und Bierfreunde. Bier ist in der Schweiz weit mehr als ein Getränk. Es steht für Handwerk, Leidenschaft, regionale Verwurzelung und gemeinsame Momente. Genau das macht den Tag des Schweizer Bieres so besonders: Er bringt Menschen zusammen und schafft Begegnungen zwischen Brauereien und Publikum. Ob beim ersten Glas auf der Terrasse, beim Besuch einer Brauerei oder beim Austausch unter Freunden – der Tag des Schweizer Bieres lädt dazu ein, einen Moment innezuhalten und die Vielfalt der Schweizer Bierkultur zu feiern.
Schweizer Bier bleibt lebendig
Die Schweizer Braubranche zeigt sich auch 2026 dynamisch und kreativ. Neue Bierstile, alkoholfreie Alternativen und überraschende Spezialitäten beweisen, dass Tradition und Innovation bestens zusammenpassen. Die Brauereien reagieren damit auf veränderte Gewohnheiten und neue Erwartungen. Wer sich auf den Weg macht, entdeckt eine Branche, die mit viel Leidenschaft und Ideenreichtum arbeitet.
Im ganzen Land unterwegs
Neben den Mitgliedsbrauereien des Schweizer Brauerei-Verbands beteiligen sich zahlreiche weitere Brauereien in der ganzen Schweiz am Tag des Schweizer Bieres. Das vielfältige Programm reicht von Degustationen über Besichtigungen bis zu geselligen Veranstaltungen rund ums Bier.
Die Übersicht über alle Aktivitäten ist auf www.tagdesbieres.ch zu finden.
Aktualisierte Bier-Infografiken
Der Schweizer Brauerei-Verband hat zudem die Infografiken mit den aktuellen Zahlen zum Schweizer Biermarkt auf das Datenjahr 2025 aktualisiert. Die Grafiken sind online verfügbar unter: https://bier.swiss/kennzahlen/marktaufteilung-schweiz/
Unter nachfolgenden Links können alle verfügbaren Infografiken als PNG und PDF-Dateien in den drei Sprachen heruntergeladen werden.
Deutsch: https://bier.swiss/dwnld/SBV-Infografiken-2026-D.zip
Französisch: https://bier.swiss/dwnld/ASB-Infographies-2026-F.zip
Italienisch: https://bier.swiss/dwnld/ASB-Infografiche-2026-I.zip
Die Grafiken können mit Angabe der Quelle frei verwendet werden.

Swiss Beer Award 2026 ehrt die besten Biere des Landes
Am Donnerstag, 16. April 2026, wurde in den Trafohallen Baden die Award-Night des Swiss Beer Awards gefeiert. 531 Biere aus der ganzen Schweiz und aus Liechtenstein waren für die fünfte Ausgabe des nationalen Bierpreises eingereicht worden. Nach der laboranalytischen Prüfung und der sensorischen Bewertung durch die Experten-Jury sowie der Kontrolle der Etiketten auf deren Gesetzeskonformität standen die besten Biere des Landes fest. 165 Biere in 43 Kategorien konnten überzeugen und sich eine Anthrazit-, Bronze-, Silber- oder Gold-Prämierung sichern.
Der Swiss Beer Award 2026 zeichnet die besten Biere der Schweiz aus und macht die Vielfalt der hiesigen Braulandschaft eindrücklich sichtbar. Die Prämierung würdigt Qualität, Handwerk und Innovationskraft der Brauereien. Auch 2026 zeigte sich: Die Schweizer Bierlandschaft ist kreativ, vielfältig und auf hohem Niveau unterwegs.
Strenge Bewertung, klare Resultate
531 Biere wurden dieses Jahr nach strengen Kriterien sensorisch und labortechnisch beurteilt. Am 20. und 21. Januar 2026 traf sich eine 100-köpfige Jury in Baden, um die eingereichten Biere sensorisch zu bewerten. Die Jury setzte sich aus Bier-Sommeliers, Braumeistern/-innen sowie Bier-Sensorikern/-innen aus dem In- und Ausland zusammen. Die anonymisierten Biere wurden nach klaren Vorgaben auf Farbe, Schaumbeschaffenheit, Geruch, Geschmack und Bierstil-Konformität geprüft. Zudem wurde jedes Bier von zwei unterschiedlichen Jury-Teams getestet, um die Objektivität der Bewertung zu garantieren. Zusätzlich wurden die Biere im Labor untersucht, um sicherzustellen, dass sie sämtlichen Vorgaben entsprechen und die Etiketten gesetzeskonform sind. Biere, die bei der formellen und inhaltlichen Etikettenprüfung zum Beispiel in Bezug auf Alkoholgehalt oder Allergendeklaration schwerwiegende Abweichungen oder Fehlinformationen aufwiesen, wurden vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Nur Biere, die in der sensorischen und analytischen Prüfung überzeugten, erhielten eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 165 Biere in 43 Kategorien ausgezeichnet. „Die prämierten Biere zeigen, dass in allen Landesteilen der Schweiz hervorragende Biere gebraut werden“, fasst Christoph Lienert, Projektleiter des Swiss Beer Awards und stellvertretender Direktor des Schweizer Brauerei-Verbands, zusammen. „Der Swiss Beer Award liefert zudem einen konkreten Mehrwert für die teilnehmenden Brauereien: Unabhängig vom Resultat erhalten sie eine detaillierte Auswertung ihrer eingereichten Biere. Diese Rückmeldungen aus Sensorik, Laboranalyse und Etikettenprüfung liefern wichtige Grundlagen für die Produktentwicklung, Vermarktung und Qualitätssicherung“, so Christoph Lienert.
Nur die besten 30 Prozent gewinnen – prämierte Biere
„Nur die besten 30 % der eingereichten Biere wurden ausgezeichnet. Wer beim Swiss Beer Award besteht, beherrscht das Handwerk des Bierbrauens und braucht keinen Vergleich zu scheuen“, ordnet Marcel Kreber, Mitglied des Swiss Beer Award Steering Committees und Direktor des Schweizer Brauerei-Verbands, die Gewinnerliste ein. Eine Übersicht über die ausgezeichneten Biere bietet die Website www.swissbeeraward.ch, wo auch Fotos des Awardabends zu finden sind.
Award-Night in Baden
Die Resultate wurden am 16. April 2026 an der Award-Night in den Trafohallen Baden bekanntgegeben und gefeiert. Der Anlass brachte Brauereien, Fachleute, Sponsoren sowie Gäste aus der gesamten Schweiz zusammen und bot der ausgezeichneten Bierkultur eine würdige Bühne. Zum Anstossen wurden die mit Gold prämierten Gewinnerbiere ausgeschenkt. Die über 400 anwesenden Gäste durchlebten eine spannende und lebhafte Preisverleihung, welcher von zahlreichen Laudatorinnen und Laudatoren auch Glamour verliehen wurde.
Liste der Laudatorinnen und Laudatoren:
- Philippe Ramseier, Stadtrat von Baden, begrüsste die Anwesenden im Namen der Stadt Baden;
- Meta Hiltebrand, Spitzenköchin und Mitglied der Ordens-Vorsteherschaft „ad gloriam cerevisiae“;
- Dominik Cadosch, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Lebensmitteltechnologen;
- Beat Imhof, Präsident GastroSuisse, Mitglied der Ordens-Vorsteherschaft „ad gloriam cerevisiae“;
- Urs Brändli, Präsident Bio Suisse;
- Monika Rühl, Direktorin economiesuisse;
- Alex Lüchinger, Head Marketing and Digitalization / CMO Bucher Denwel;
- Julia Leferman, Secretary General The Brewers of Europe;
- Nicolò Paganini, Präsident Schweizer Brauerei-Verband und Vorsteher des Ordens „ad gloriam cerevisiae“.
Bucher Denwel als Hauptsponsor
Mit Bucher Denwel wurde für die Ausgabe 2026 ein Hauptsponsor gewonnen, der den Swiss Beer Award als starke Plattform der Schweizer Bierkultur unterstützt. Bucher Denwel produziert, liefert und nimmt komplette Produktionsanlagen in Betrieb. Das Unternehmen bietet Brauereien Komponenten, Anlagen sowie Engineering- und Automatisierungslösungen vom Sudhaus bis zu spezialisierten Filtrations- und Tanksystemen. „Der Swiss Beer Award bietet uns die Gelegenheit, unsere grosse Erfahrung im Bereich der Produktionsanlagen für Gross- und Kleinbrauereien auch dem Fachpublikum bekannt zu machen“, resümiert Daniel Schneider, CEO von Bucher Unipektin, zu der Bucher Denwel gehört, die Motivation, als Hauptsponsor des Swiss Beer Awards aufzutreten. „Mit der fünften Ausgabe des Swiss Beer Awards leistet der Schweizer Brauerei-Verband erneut einen wegweisenden Beitrag zur Wertschätzung des Schweizer Biers. Da ist es klar, dass wir als innovatives Unternehmen unterstützen und mit unserer Kompetenz mithelfen.“
Weitere Informationen sowie alle Siegerbiere sehen Sie unter: www.swissbeeraward.ch.
Steering Committee
Die Award-Night war nicht nur ein festlicher Anlass, sondern auch ein sichtbares Zeichen für die Zusammenarbeit innerhalb der Schweizer Bierwelt. Der Swiss Beer Award wurde von einem breit abgestützten Steering Committee getragen, dem unter anderem der Schweizer Brauerei-Verband, die freien Schweizer Brauereien, die Schweizerische Braumeistervereinigung, die Gesellschaft zur Förderung der Bierkultur, Bio Suisse, Labor Veritas AG und die ZHAW angehörten.
Der Swiss Beer Award 2026 in Zahlen:
5. Ausgabe des Swiss Beer Award (2017, 2019, 2022, 2024)
531 verköstigte Biere
165 ausgezeichnete Biere in 43 Kategorien
87 teilnehmende Brauereien
49 Kategorien insgesamt
2 Degustationstage
100 Biersommeliers und Bier-Sensoriker/-innen in der Jury
Der Swiss Beer Award ist breit abgestützt. Im Steuerungsausschuss (Steering Committee) sind folgende Organisationen vertreten:
- Schweizer Brauerei-Verband, bier.swiss
- Die freien Schweizer Brauereien, schweizer-brauereien.ch
- Schweizerische Braumeistervereinigung, braumeistervereinigung.ch
- Gesellschaft zur Förderung der Bierkultur, bierkultur.org
- Bio Suisse, bio-suisse.ch
- Labor Veritas AG, laborveritas.ch
- Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, zhaw.ch
Weitere Informationen finden Sie auch unter www.swissbeeraward.ch

Feldschlösschen Nullkommanix: Das erste alkoholfreie Bier von Lernenden
Zwei Lernende Brau- und Getränketechnologen von Feldschlösschen greifen den aktuellen Biertrend auf: Sie haben das alkoholfreie Feldschlösschen Nullkommanix kreiert, das ab sofort in ausgewählten Coop Supermärkten erhältlich ist. Der Erlös fliesst vollständig in den Ausbildungsfonds des Schweizer Brauerei-Verbands. Mit dem Projekt „Lernendenbier“ unterstützen Coop und Feldschlösschen seit 2019 die Ausbildung zukünftiger Bierbrauerinnen und Bierbrauern in der Schweiz.
Auf den Verpackungen und auf den Flaschenetiketten von Feldschlösschen Nullkommanix strahlen die Gesichter von Florian und Fynn. Sie sind die Ideengeber, Entwickler und Brauer hinter dem neuesten Bier von Feldschlösschen. Wie der Name verrät, enthält das Bier keinen Alkohol und folgt damit dem grössten Trend der letzten Jahre. Die Kategorie der alkoholfreien Biere entwickelt sich in der Schweiz überdurchschnittlich stark hat sich für viele Konsumentinnen und Konsumenten längst als bevorzugte Alternative und bewusste Wahl etabliert. Feldschlösschen Nullkommanix überzeugt mit einem harmonischen, malzaromatischen Profil und einer erfrischenden Balance – ideal für unterwegs oder zuhause und passend zu jeder Gelegenheit. Der gute Geschmack und die hochstehende Qualität überzeugten auch am Swiss Beer Award 2026, bei dem die besten Biere der Schweiz ausgezeichnet werden. Feldschlösschen Nullkommanix erhielt von der Fachjury die Silber-Auszeichnung in der Kategorie „Lernendenbiere“.
Ab sofort ist Feldschlösschen Nullkommanix in der 33-cl-Glasflasche im Sechserpack in ausgewählten Coop Supermärkten erhältlich.
Das Projekt „Lernendenbier“ für den Nachwuchs in der Schweizer Braubranche
Die Idee hinter dem „Lernendenbier“, das Feldschlösschen und Coop 2019 lanciert haben, ist es, dem Fachkräftemangel in der Schweizer Brauereibranche entgegenzuwirken. Obwohl die Schweiz europaweit über die höchste Brauereidichte verfügt, fehlt es an qualifiziertem Nachwuchs. Ein Grund dafür ist, dass der Ausbildungsweg zur Brauerin oder zum Brauer noch zu wenig bekannt ist – und oft auch als wenig attraktiv wahrgenommen wird. Mit dem «Lernendenbier» wird jeweils zu Beginn der Biersaison ein von Lernenden von Feldschlösschen entwickeltes und gebrautes Bier in Coop-Supermärkten verkauft. Der gesamte Verkaufserlös der Sechserpackungen fliesst in den Ausbildungsfonds des Schweizer Brauerei-Verbands. Daraus werden unter anderem überbetriebliche Kurse sowie Weiterbildungs- und Erlebnisangebote für Lernende aller Schweizer Brauereien finanziert. Mit diesen Mitteln wurde auch die Kommunikationskampagne «Legende werden» ins Leben gerufen. Über die Website www.legende-werden.ch sowie Social-Media-Aktivitäten wird auf die Einzigartigkeit und Attraktivität der dreijährigen Ausbildung aufmerksam gemacht.